Lehramt

Studienplatzklage Lehramt

Vom Schüler zum Lehrer. Das Lehramt-Studium gehört zu den bekanntesten Studiengängen in Deutschland und erfreut sich einer hohen Beliebtheit.

Viele junge Menschen haben den Wunsch nach Ihrem Schülerdasein auf Lehramt zu studieren und selbst zu unterrichten. Das liegt wohl vor allem daran, dass sich jeder bereits mit dem späteren Beruf und dem Arbeitsumfeld des Lehrers sehr vertraut fühlt, da man ja selber die längste Zeit seines Lebens in der Schule verbracht hat. 

Der genaue Ablauf des Studiums richtet sich nach der jeweiligen Schulart, an welcher der Studierende nach dem Studium unterrichten möchte. Daher wird zwischen den Grund- und Hauptschulen, den Realschulen, den Gymnasien und den beruflichen Schulen und Sonderschulen unterschieden. 

Das Lehramt-Studium beinhaltet grundsätzlich mindestens zwei Studienfächer und kann, abhängig vom Bundesland und der Hochschule, als grundständiges Studium mit der ersten Staatsprüfung abgeschlossen werden oder als gestuftes Studium mit einer Bachelor-Master-Kombination absolviert werden. Während des Studiums werden die inhaltlichen Fachstudien der auserwählten Fächer mit erziehungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Studieninhalten ergänzt. 

Aufgrund der hohen Beliebtheit dieses Studiengangs, steigt auch die Anzahl der Bewerber auf die vorhandenen Studienplätze. Da grundsätzlich mehr Bewerber als Studienplätze vorhanden sind, wird ein Numerus Clausus gebildet, sodass nur die besten Abiturienten einen Platz erhalten. Doch anstatt Wartesemester anzuhäufen, kann der Bewerber auch den Weg der Studienplatzklage beschreiten.

Das Prinzip der Studienklage 

Die Studienplatzklage bietet eine weitere Möglichkeit auf einen Studienplatz. Dabei nimmt der Studienplatzkläger keinem regulären Bewerber einen Studienplatz weg, sondern schafft vielmehr einen weiteren Platz. Art. 12 GG garantiert jedem das Recht auf freie Berufsausübung. Wird ein Bewerber abgelehnt, so liegt ein Eingriff in dieses Grundrecht vor. Die Studienplatzklage basiert auf einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus den 70er Jahren. Danach liegt zwar mit der Ablehnung einer Bewerbung ein Eingriff in das Grundrecht aus Art. 12 GG vor, welches die freie Wahl des Berufes schützt, jedoch kann dieser Eingriff gerechtfertigt sein, wenn die Hochschulen die ihnen zur Verfügung stehenden Kapazitäten tatsächlich vollends ausgeschöpft haben. Daher müssen die Hochschulen auch soviel Studienplätze anbieten, wie wirklich vorhanden sind. 

Zu jeder neuen Bewerbungskampagne wird die Kapazität an zur Verfügung stehenden Studienplätzen durch die Hochschulen daher neu berechnet. Durch die Studienklage wird den Hochschulen vorgeworfen, es stünden tatsächlich mehr Plätze als ausgeschrieben zu Verfügung, sodass die von ihnen getätigten Berechnungen von einem Gericht überprüft und nachberechnet werden. Stellt das Gericht weitere, außerkapazitäre Plätze fest, werden diese an die bestehende Anzahl der Kläger zugewiesen. Sobald mehr Kläger als Plätze vorhanden sind, entscheidet sich per Losverfahren wer einen Platz bekommt. 

Die professionelle Strategie 

Vor allem im Bereich der Studienklage bestehen mehrere Fristen, die es unbedingt einzuhalten gilt, um einen erfolgreichen Verlauf der Studienplatzklage zu gewährleisten. Viele machen den Fehler und informieren sich auf veralteten Websites. Teilweise ändern sich die Fristen von Jahr zu Jahr und innerhalb der Bundesländer, sodass Fehlinformationen fatale Folgen für den Verlauf der Klage darstellen können. Es ist daher stets ratsam sich mit seinem Anliegen professionelle Hilfe zu holen und sich an einen auf Studienplatzklagen spezialisierten Anwalt zu wenden. Die Fachkenntnisse und Erfahrung eines kompetenten Fachanwalts, der genau einschätzen kann, gegen welche Hochschulen die Einreichung einer Klage sinnvoll ist, sorgen dafür, dass Ihre Klage auf höchstem juristischen Niveau ausgeführt wird. 

Grundsätzlich stehen die Chancen für eine Studienplatzklage im Lehramtsstudium, verglichen mit Studienfächern im medizinischen Bereich, sehr gut. Dennoch ist es stets ratsam nicht lediglich eine, sondern bestmöglich 3 – 5 Hochschulen zu verklagen. Denn sollte es aufgrund einer zu hohen Anzahl von Klägern zu einem Losverfahren kommen, steigt die Wahrscheinlichkeit einen Platz zugewiesen zu bekommen mit jeder weiteren verklagten Hochschule. In über 30.000 verwaltungsgerichtlichen Verfahren konnten wir bereits einschlägige Erfahrung auf dem Gebiet der Studienplatzklage sammeln. Daher stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite und entwickeln mit Ihnen zusammen Ihre höchstpersönliche Erfolgsstrategie.

Kontaktieren sie uns jetzt!

Die Wahl des richtigen Studiengangs spielt für die Gestaltung Ihrer Zukunft eine höchst relevante Rolle. Die Priorität Ihres Anliegens ist uns, als auf Studienplatzklagen spezialisierter Kanzlei, durchaus bewusst. Nehmen Sie daher frühestmöglich – am Besten bereits vor Erhalt der Abiturnoten – mit uns Kontakt auf und erhöhen Sie durch kompetente Beratung Ihre Chancen auf einen Studienplatz im Lehramtsstudium. Es geht uns um Ihre Zukunft!